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Die Huftieranlage im denkmalgeschützten Zoobereich wird zur Verbesserung der Haltungsbedingungen umgebaut und rekonstruiert. Zukünftig sind dann auf dieser historischen Anlage in Afrika beheimatete Tiere vergesellschaftet. Der Hirschstall wird äußerlich nach historischem Vorbild rekonstruiert, innen einer modernen Tierhaltung angepasst. Zusätzlich entsteht ein großzügiger neuer Huftierstall. Gräben begrenzen die Außenanlage, so dass die Besucher einen freien Blick haben, der nicht durch Zäune gestört ist.
Das Projekt der neuen „Afrika Anlage“ wird gefördert durch die europäischen Fonds EFRE, ESF und ELER in Mecklenburg-Vorpommern.
Historie der Huftieranlage
1898 Anlage Barnstorfer Wald ist beliebtes Ausflugsziel der Rostocker, am Forsthaus Trotzenburg werden heimische Tiere gehalten und den Besuchern gezeigt.
1899 Carl Lange ist der erste Tierwärter im Hirschgarten, in dem zwei Damhirsche und zwei Rothirsche in einem großen Gatter leben.
1910 Eröffnung des Tier- und Dendrologischen Gartens, von den Rostockern Tiergarten genannt. Altes Hirschhaus durch neues ersetzt. Schwarz- und Rotwildhaus in der Nähe der Eichenallee. Häuser für Hoch- und Schwarzwild im Stil der niederdeutschen Baukunst ausgeführt (mit Rohr gedeckt, mit massiven Gittern versehen, die einen Blick auf Tiere und den nötigen Schutz gewährleisten).
1995 Huftieranlage besetzt mit Pferdeartigen, Kamelen und Rindern (z.B. Kulane, Zebras, Antilopenarten). Auf der Anlage wurden Huftieren mit Wasservogelarten vergesellschaftet.
2006 Einheimischen Arten um 1900 folgten im Laufe der Jahrzehnte exotische Verwandte, einst sechs bis acht kleine Gehege, dann drei große mit Antilopenarten und Wapitis, nordamerikanische Hirsche. Verschiedene Arten, unter Berücksichtigung ihrer geografischen Herkunft, leben gemeinsam auf der Huftieranlage.
2009 Umgestaltung zur Afrika Anlage/Baubeginn 3. August 2009
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