Bautagebuch Polarium

Vor mehr als 50 Jahren wurde mit dem Bau der Bärenburg begonnen. Galt sie damals als eine der modernsten und größten in ganz Europa, entsprach die Anlage mittlerweile nicht mehr den Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung. Mit dem POLARIUM steht jetzt ein vielversprechendes Zukunftsprojekt vor dem Baustart. Um den Tieren mehr Platz und Abwechslung bieten und den Besuchern besondere Einblicke in die Lebenswelt der Tiere am Polarkreis ermöglichen zu können, entsteht im Zoo Rostock eine neue Anlage für die Eisbären und Pinguine. An dieser Stelle informieren wir Sie aktuell über den Baufortschritt und wichtige Meilensteine auf dem Weg zum POLARIUM.

13. September 2017 - Übergabe des Förderbescheids

Mit der Baugenehmigung in der Tasche geht es jetzt zügig voran auf der alten Bärenburg. Wirtschaftsminister Harry Glawe besichtigte gemeinsam mit Zoodirektor Udo Nagel die POLARIUM-Baustelle. Darüber hinaus hat der Minister den Förderbescheid für das Gesamtprojekt übergeben. Das Wirtschaftsministerium des Landes MV unterstützt das ambitionierte Bauvorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur in Höhe von 10,26 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für das POLARIUM auf rund 11,51 Millionen Euro.



Ende Juli 2017 - Die Bauarbeiten laufen weiterhin nach Plan

Die Baugrubenböschungen wurden gesichert, der Bestands-Sprungfelsen eingekürzt. Auf diesen Grundsockel wird später ein neuer Kunstfels-Sprungfelsen modelliert. Zu guter letzt liefen die Arbeiten an der barrierefreien Rampe weiter, ein DIN-gerechter Aufstieg von den Pinguinen zu den Eisbären.



21. Juli 2017 - Die Baugrube für das künftige Besucherzentrum

Der Bodenaushub für die Baugrube des zukünftigen Besucherzentrums soll am Montag abgeschlossen werden. Dann wächst der Sandberg im Elchgehege auch nicht mehr weiter.



Juli 2017 - Die Baustelle von oben

Die Erdarbeiten auf der Baustelle zum Polarium sind in vollem Gange. Die Bilder aus der Vogelperspektive zeigen, wie viel sich hier schon getan hat und lassen erahnen, wie viel Platz den Eisbären nach Fertigstellung der Anlage zur Verfügung stehen wird.



Juni 2017 - Beginn der Erdbauarbeiten

Vor Kurzem wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Diese werden von der Rostocker BMR Tiefbau GmbH umgesetzt.



12. Mai 2017 - Aussichtsplattform eröffnet

Das Interesse am neuen POLARIUM ist auch in der Bauphase riesig. Zoodirektor Udo Nagel hat deshalb eine Aussichtsplattform eröffnet, von der aus kleine und große Zoobesucher einen guten Blick über das gesamte Baufeld werfen können. Zusätzlich zum exklusiven Beobachtungsplatz wird im Sommer eine Webcam mit Blick auf Gesamtanlage installiert, damit auch unsere Zoofreunde in der Ferne den Baufortschritt mitverfolgen können. Die 15 Quadratmeter große Aussichtsplattform befindet sich an der östlichen Baustellenbegrenzung in der Nachbarschaft der Lamas und Geparden sowie am POLARIUM-Infowürfel. Sie ermöglicht einen Einblick auf das Baufeld, auf dem in den kommenden Monaten das Besucherzentrum, der Eisbärenstall und die Außenanlagen des POLARIUM errichtet werden. Im Moment können die Erschließungsarbeiten durch die Stadtwerke verfolgt werden. Ende Mai soll mit den Erdarbeiten begonnen werden. Diese werden von der Rostocker Firma BMR Tiefbau GmbH umgesetzt.



Mai 2017

Die Störche sind zurück! Große Freude herrschte im Zoo im Mai als die Störche in ihr altes Nest auf dem Turm auf der alten Bärenburg zurückkehrten. Wir hoffen sehr, dass sich die Tiere auch bei Voranschreiten der Bauarbeiten nicht stören lassen.



März 2017

Der Zoo Rostock hat aufgrund aktueller Entwicklungen gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium MV und der Hansestadt Rostock den Investitionsplan für das POLARIUM angepasst. Der Rahmen für die Investitionskosten wurde von 9,75 auf 11,5 Millionen Euro gedeckelt. Das Wirtschaftsministerium übernimmt dabei 90 % der förderfähigen Kosten.  Hintergrund für die Investitionsplananpassungen am POLARIUM ist vor allem die Steigerung des Baukostenindex, der in der vier Jahre alten Kostenschätzung noch nicht berücksichtigt werden konnte. Mehraufwendungen kommen künftig generell auf zoologische Einrichtungen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe zu. Hiervon sind auch die Pinguine betroffen, die zusammen mit den Eisbären eine neue Heimstätte im POLARIUM finden sollen.  Auch das Sicherheitskonzept ist noch einmal überarbeitet worden.

Februar 2017

Die Gebäude auf dem 1,2 Hektar großen Gelände sind mittlerweile alle abgerissen, darunter die Eisbären-Mutter-Kind-Anlage, das Pinguin-Haus und die Gehege der Nasenbären. Derzeit frisst sich der Bagger durch die Traversen auf der Eisbärenanlage. Mitte März werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Der ehemalige Wasserturm auf der alten Anlage der Eisbären ist das einzige Gebäude, das auf der aktuellen Großbaustelle im Rostocker Zoo stehen bleiben wird. Das Storchennest, das einstige Wahrzeichen soll erhalten bleiben und wird in die neue weitläufige Anlage der Eisbären integriert. Statt Wasser wird der Turm aber nur noch Schatten spenden. Auch auf ein Storchenpaar hoffen wir.



Das Video zeigt die Baustelle zum POLARIUM einmal aus einer ganz besonderen Perspektive:

Januar 2017

Der Abriss der historischen Bärenburg läuft auf Hochtouren. Für die Räumung des Baufeldes sind zwei regionale Unternehmen verantwortlich: die Werges GmbH Kröpelin und die Pommern Natura GmbH aus Sassen-Trantow. Insgesamt werden bis Mitte März knapp 6.000 Kubikmeter Schutt abtransportiert, 1.000 Kubikmeter allein durch den Abriss der Wassergräben und 2.000 Kubikmeter durch das Bärenhaus. Der Abriss ist voraussichtlich Mitte März abgeschlossen.

Der Bauantrag wurde bereits eingereicht. Ziel ist, dass die Rohbauten bis zum Einbruch des Winters stehen. Gebaut werden insgesamt drei Gebäudekomplexe: für die Eisbären, die Pinguine und das Besucherzentrum mit Einblicken in das Eisbärengehege und einem Ausstellungsraum mit mehreren Quallenkreiseln und Aquarien.





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