Pflanzen im Park

Eichenallee

Schweigsame Dauergäste und ihre grünen Stammplätze

 

Der heutige Zoologische Garten hat seinen Ursprung auf dem Gelände des „Dendrologischen Gartens an der Trotzenburg“. Welche Rolle die Eichenalle, das Dahlienquartier und der Rhododendronhain als historische Kostbarkeiten im Rostocker Zoo spielen, wie der 120-jährige Mammutbaum in den Tiergarten kam und warum  Stadtförster Robert Schramm und  Gartenbaudirektor Wilhelm Schomburg oft benannte "grüne" Persönlichkeiten im Rostocker Zoo sind, können Sie bei uns in Erfahrung bringen.

 

Botanische Führungen


Genießen Sie einmal einen Zoospaziergang der anderen Art und lassen Sie unsere schweigsamen Dauergäste auf sich wirken.

 

Dahlien
Rhododendron
Eichenallee
Riesen-Mammutbaum
Schlitzblättrige Buche

Hortensien

 Die Hortensien

 

sind eine Pflanzengattung,die man früher den Steinbrechgewächsen zuordnete. Nach neuen Erkenntnissen gehören sie zur Familie der Hortensiengewächse.

Die verschiedenen Hortensienarten sind größtenteils im gemäßigten bis warm temperierten Ostasien beheimatet. Nur einige Arten kommen aus Südostasien sowie aus Nord- und Südamerika. Die meisten Hortensien wachsen in ihrer Heimat als Unterbewuchs in den Wäldern.

Im 18.Jahrhundert wurden die Hortensien aus Asien in die europäischen Gärten gebracht. Auch auf den Azoren fanden sie so optimale Wachstumsbedingungen, das sie bis heute fast zum Wahrzeichen der Inseln geworden sind.

Bei den Hortensien handelt es sich um Halbsträucher, Sträucher, kleine Bäume oder Kletterpflanzen. Es gibt sowohl immergrüne, als auch Laub abwerfende Arten.

Auf Grund ihrer auffälligen Blütenstände sind Hortensien von Juli bis September ein bezaubernder Blickfang und daher beliebte Ziersträucher in unseren Gärten. Die in Mitteleuropa bekannteste Art ist die Garten- oder Bauernhortensie.

Das Besondere an den Hortensien sind die z.T. bizarren Blütenstände,die aus verschiedenen Blüten bestehen, den kleinen unscheinbaren aber fruchtbaren Blüten und den unfruchtbaren Schaublüten, deren farbige oder weiße Kelchblätter am Rand des Blütenstandes stehen. Bei den Zuchtformen der Gartenhortensie haben alle Blüten vergrößerte Kelchblätter und sind unfruchtbar.

Hortensien lieben einen halbschattigen Standort und nährstoffreichen feuchten Boden, ähnlich wie Rhododendren. Sie gedeihen auch in Kübeln, wobei sie regelmäßig umgetopft und gedüngt werden müssen und keinesfalls austrocknen dürfen.

Zum Schnitt sollte man einen Fachmann oder Literatur zu Rate ziehen, da die Arten unterschiedlich behandelt werden müssen, um zu blühen.

In unserem Zoo finden Sie an verschiedenen Orten Hortensien. Auch die besonders attraktive Samthortensie mit ihren schirmförmigen Blüten ist am Eingang Barnstorfer Ring, am Käfer-Shop und gegenüber der Eulenscheune zu finden.

Tag des Baumes 2009

Tag des Baumes im Barnstorfer Wald

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurde in diesem Jahr in einer ersten gemeinsamen Aktion vom Rostocker Kleeblatt der Tag des Baumes begangen.

Das Amt für Stadtgrün, der Botanische Garten, das Forstamt und der Zoo präsentierten sich hierzu am 21.4. von 9.00-12.00Uhr in den Barnstorfer Anlagen unweit des ehemaligen Pionierzentrums.

Es wurde gebastelt und die Kinder durften sich die Gesichter als Waldwichtel und Zwerge bemalen lassen.

Natürlich gab es interessante Informationen zum Leben im Baum aber auch zu all den Dingen, die mit dem Baum des Jahres zusammenhängen.

Wer Bescheid wußte über den Berg-Ahorn, der hatte gute Karten beim Baumquizz, wo es dann auch kleine Preise für die richtigen Antworten gab.

Um 10.00 Uhr traf man auf Herrn Uhu, der ja auch im Walde zu Hause ist und der aus seiner Wohnung im Zoo mit den Tierpflegerinnen schnell mal herüber kam.

Im Märchenzelt lauschte die Kinder der Märchenfee, die Baummärchen von Elfen, Feen und anderen zauberhaften Waldwesen vorlas.

Als Abschluß wurde von den Kindern mit Hilfe des Grünamtsleiters der Baum des Jahres zur Erinnerung an den ersten Stadtgärtner Rostocks, Herrn Joachim Christoph Nicolaus Wilken, gepflanzt.

Am Ende waren sich Kinder und Veranstalter einig: eine gelungene Aktion, die allen viel Freude machte. So wird unser Nachwuchs sicher einige Informationen zu Bäumen und zur Natur in Erinnerung behalten.

Dahlien

Traditionsreiche Blütenstauden im Rostocker Zoo


Die Dahlien, ursprünglich in Mittelamerika beheimatet, haben im Rostocker Zoo eine lange Tradition. Ende der 20-er Jahre des vorigen Jahrhunderts plante der damalige Stadtgartendirektor Wilhelm Schomburg eine Dahlienschau auf dem Gelände des Tiergartens, die 1931 stattfand.

Wussten Sie, dass aus dieser Zeit noch das sogenannte Dahlienquartier am Südamerika-Haus stammt?  1988 wurde es nach historischen Plänen rekonstruiert, nachdem es bereits 1986 unter Denkmalschutz gestellt worden war. Seit 2004 finden Sie in unserer Dahlienpflanzung nahe der Atlaszeder am Ententeich mehrere Wilddahliensorten und einige Exemplare der über 2 m hoch werdenden Baumdahlie.

Die Sonne Mexikos
Bereits die Ureinwohner Mexikos, die Azteken, haben Dahlien kultiviert und Züchtungsarbeit betrieben. Für sie waren die »Acocotli« oder »Chichipatli« besondere Pflanzen. Als Sonnensymbol hatte die Dahlienblüte religiöse und kulturelle Bedeutung. Außerdem waren die Knollen Nahrung und der Saft wurde für medizinische Zwecke genutzt. Heute ist die Dahlie die Nationalblume Mexikos.

Wussten Sie, dass Dahlien ...
•  in 28 Arten in den Gebirgen Mexikos verbreitet sind.
•  krautige Blütenstauden sind, die in unseren Breiten nicht frosthart sind.
•  gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden brauchen, mit einem pH-Wert um 7.
•  einen offenen, geschützten und nicht beschatteten Standort wünschen.
•  vom Hochsommer bis zu den ersten Herbstfrösten blühen und über viele Wochen Farbe in die Gärten bringen.

- Übrigens ist die Züchtung frostharter Dahlien in bläulichen Farbtönen der Traum eines jeden Dahlienzüchters. - 

Zoo Tour 2010 !

Schaffen für die Affen !

Bauen für die Tiere !

Fotos über das Baugeschehen im Zoo !

Zoo Wetter !