Dahlien

Dahlie

Traditionsreiche Blütenstauden im Rostocker Zoo


Die Dahlien, ursprünglich in Mittelamerika beheimatet, haben im Rostocker Zoo eine lange Tradition. Ende der 20-er Jahre des vorigen Jahrhunderts plante der damalige Stadtgartendirektor Wilhelm Schomburg eine Dahlienschau auf dem Gelände des Tiergartens, die 1931 stattfand.

Wussten Sie, dass aus dieser Zeit noch das sogenannte Dahlienquartier am Südamerika-Haus stammt?  1988 wurde es nach historischen Plänen rekonstruiert, nachdem es bereits 1986 unter Denkmalschutz gestellt worden war. Seit 2004 finden Sie in unserer Dahlienpflanzung nahe der Atlaszeder am Ententeich mehrere Wilddahliensorten und einige Exemplare der über 2 m hoch werdenden Baumdahlie.

Bereits die Ureinwohner Mexikos, die Azteken, haben Dahlien kultiviert und Züchtungsarbeit betrieben. Für sie waren die »Acocotli« oder »Chichipatli« besondere Pflanzen. Als Sonnensymbol hatte die Dahlienblüte religiöse und kulturelle Bedeutung. Außerdem waren die Knollen Nahrung und der Saft wurde für medizinische Zwecke genutzt. Heute ist die Dahlie die Nationalblume Mexikos.

 

Wussten Sie, dass Dahlien ...
•  in 28 Arten in den Gebirgen Mexikos verbreitet sind.
•  krautige Blütenstauden, die in unseren Breiten nicht frosthart sind.
•  gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden brauchen, mit einem pH-Wert um 7.
•  einen offenen, geschützten und nicht beschatteten Standort wünschen.
•  vom Hochsommer bis zu den ersten Herbstfrösten blühen und über viele Wochen Farbe in die Gärten bringen.


Übrigens ist die Züchtung frostharter Dahlien in bläulichen Farbtönen der Traum eines jeden Dahlienzüchters.

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