Hier finden Sie schnell und unkompliziert alles über den Rostocker Zoo !

In den süd- und mittelamerikanischen Wäldern nutzen die Nasenbären alles,
was die Nahrungsverschwender Affen oder Papageien herunter fallen lassen.
Mit der Nase werden Früchte, Samen, Knollen, aber auch Insektenlarven und
Würmer gründlich auf Essbarkeit untersucht. Über den Geruch entscheiden
die Nasenbären, ob etwas für sie dabei ist.
Diese Kleinbären sind sowohl auf Bäumen als auch am Boden zu Hause.
Zu den auf Futtersuche umherziehenden Weibchengruppen haben die Männchen
nur während der Paarungszeit Zugang. Ansonsten werden sie von den Frauen
recht rüde behandelt. Auch die Kinderaufzucht ist reine Frauensache.
Neben der Zuchtgruppe auf der „Bärenburg“, lebt im Zoo eine zweite
Nasenbärengruppe, vergesellschaftet mit den Kapuzineraffen, im Südamerika-Haus.