Umgang mit Wildtieren

Treffen Menschen auf scheinbar alleingelassene, verletzte oder kranke Wildtiere, möchten sie diesen oft helfen. Zunächst gilt es, bei Fundtieren zu entscheiden, ob Hilfe überhaupt erforderlich ist und wenn ja, dafür Sorge zu tragen, dass diese auf qualifizierte Weise erfolgt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Zoo Rostock aus seuchenhygienischen Gründen keine Wildtiere aufnehmen kann. Wenden Sie sich bitte an die Tiernothilfe und entsprechende Auffangstationen, sollten Sie ein Fundtier in sachkundige Hände geben wollen.

Verkehrsunfälle

Bei Verkehrsunfällen mit Wild- und Haustieren wenden Sie sich bitte an die Polizei.

Jungtiere

Grundsätzlich gilt: Jungtiere nicht anfassen und nicht mitnehmen!
Finden Sie ein scheinbar alleingelassenes Jungtier, sollten Sie zunächst Abstand halten. Die Jungtiere warten zumeist nur auf ihre Eltern, die zur Nahrungssuche aufgebrochen sind oder wegen der Anwesenheit eines Beobachters nicht zu ihrem Nachwuchs zurückkehren.

Direkte Hilfe wird erst in den folgenden Fälle nötig:

  • Bei Fuchswelpen, die abgemagert und bereits mehrere Tage allein sind.
  • Flugunfähige Jungvögel, die auf dem Boden sitzen, können Sie zurück ins Geäst oder in das Nest setzen, wenn es erreichbar ist.

Erwachsene Tiere

Finden Sie Wildtiere, die offensichtlich verletzt, krank oder hilflos sind, wenden Sie sich unter 112 an die Tiernothilfe der Rettungsleitstellen oder an den zuständigen Jäger, sofern Ihnen dieser bekannt ist.

Achten Sie bei Begegnungen mit Wildtiere steht auf Ihre Sicherheit - auch wenn das Tier verletzt oder krank ist.

Direkte Hilfe können Sie in den folgenden Fällen leisten: 

  • Offensichtlich traumatisierte, am Boden sitzende, nicht flugfähige Eulen oder Greifvögel können Sie bergen und in sachkundige Hände geben.
  • Verletzte Igel können Sie ebenfalls bergen und in sachkundige Hände geben.
  • Möwen, Schwäne usw., die sich in Netzen, Schnüren oder Plastiktüten verfangen haben, können Sie befreien.
  • Finden Sie Fledermäuse, die auf dem Boden liegen (vor allem in den Morgenstunden), nehmen Sie diese auf (achten Sie darauf, sich mit Handschuhen o.Ä. vor Bissen zu schützen). Warten Sie, bis sich das Tier aufgewärmt hat und bieten Sie ggf. tröpfchenweise Wasser über ein Trinkröhrchen an. Zumeist können sie Tiere nach kurzer Zeit wieder n die Freiheit entlassen werden.

Hier finden Sie alle Hinweise noch einmal auf einen Blick.



Rostocker Zoo
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