Burchell-Zebra

  • Verwandtschaft: Unpaarhufer → Pferde
  • Lebensraum: Savannen und Halbwüsten
  • Ernährung: Gräser
  • Lebenserwartung: 40 Jahre
  • Lebensweise: in Familienverbänden
  • Fortpflanzung: Tragzeit etwa 350 Tage, 1 Fohlen, Nestflüchter

Burchell-Zebra

Burchell-Zebras haben ihren Lebensraum in den Savannen und Halbwüsten Afrikas, in Namibia und Angola. Hier leben die sozialen Tieren in Familienverbänden zusammen, die aus einem Leithengst und mehreren Stuten und ihren Fohlen besteht. Überzählige Hengste bilden Junggesellengruppen.
Mit etwa drei Jahren sind weibliche Zebras geschlechtsreif, die Männchen etwas später. Nach 12 Monaten Tragzeit kommt in der Regel ein Jungtier zur Welt. Als Nestflüchter stehen diese bereits wenige Stunden nach der Geburt auf und machen ihre ersten Schritte. Fortan sind sie in der Lage, ihrer Familie zu folgen.

Individuelle Fellzeichnung

Die schwarz-weiße Fellzeichnung ist charakteristisch für die Zebras. Auch ihre Mähne hat die gleiche Färbung. So ähnlich das Muster auf den ersten Blick scheint, lassen sich bei genauerem Hinsehen individuelle Unterschiede feststellen. So dienen die Streifen der Zebras auch der Wiedererkennung untereinander.
Burchell-Zebras werden etwa 2,30 Meter groß und bringen rund 250 Kilogramm auf die Waage. Auf ihrem Speiseplan steht ausschließlich Gras, welches auch die Fohlen mit etwa einem Monat fressen. Bei Nahrungsmangel unternehmen sie ausgedehnte Wanderungen, um neue Futterplätze zu finden. Dafür schließen sich verschiedene Familienverbände zu riesigen Herden zusammen. Nicht selten wandern diese dann gemeinsam mit anderen Savannenbewohnern. Generell halten sich die Zebras in Wassernähe auf und entfernen sich zumeist nur wenige Kilometer von einer Wasserstelle.
Aufgrund abnehmender Bestände gelten Zebras als potenziell gefährdet.

 

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