Galapagos-Riesenschildkröte

  • Verwandtschaft: Schildkröten → Landschildkröten
  • Lebensraum: Büsche, Laubwälder, Grasland
  • Ernährung: rein vegetarisch
  • Lebenserwartung: 150 Jahre
  • Tragzeit: Eiablage bis Schlupf etwa 250 Tage

Galapagos-Riesenschildkröte

Bei einer Körperlänge von etwa 120 Zentimetern können Galapagos-Riesenschildkröten bis zu 300 Kilogramm auf die Waage bringen. Damit gehören sie zu den größten Landschildkröten der Welt. Stattlich ist auch die Lebenserwartung der Tiere, die bei etwa 150 Jahren liegt. Die älteste bekannte Riesenschildkröte war Harriet, die Charles Darwin im Jahr 1835 von seiner Forschungsreise mitgebracht haben soll. Sie starb im Jahr 2006 in Australien mit etwa 175 Jahren. Ihre Heimat haben die tagaktiven Reptilien als endemische Art einzig auf den Galapagos-Inseln. Hier leben sie in Laubwäldern und im Grasland. Trotz der räumlichen Nähe der Galapagos-Inseln zueinander, bilden die Tiere je nach Herkunft unterschiedlich Panzerformen aus. Ein Zusammenhang besteht hier mit dem Nahrungsangebot in ihrem jeweiligen Lebensraum. Galapagos-Riesenschildkröten sind gefährdet, einige Unterarten bereits ausgestorben.

Entspannte Vegetarier

Galapagos-Riesenschildkröten bewegen sich recht wenig und schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. Bei Bedrohung ziehen sie sich in ihren Panzer zurück und fauchen. Auf dem Speiseplan der Schildkröten steht mit Heu, Gemüse, Salat und Gehölzen ausschließlich vegetarische Kost. Sie sind jedoch auch in der Lage, mehrere Monate ohne Wasser und Nahrung auszukommen.
Mit 20 bis 30 Jahren sind die großen Landschildkröten, die generell eher einzelgängerisch leben, geschlechtsreif. Nach der Paarung wandern die Weibchen zur Eiablage an die Küste, wo die Jungtiere nach mehreren Monaten schlüpfen. Hier verharrt der Nachwuchs noch einige Zeit im Nest, bevor er sich frei gräbt und fortan auf sich allein gestellt ist.

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