Krokodilkaiman

  • Verwandtschaft: Krokodile → Alligatoren
  • Lebensraum: Fließ- und Stillgewässer
  • Ernährung: Insekten, Krebse, Schnecken, Fische, Frösche, Vögel, kleine Säugetiere
  • Lebenserwartung: 60 Jahre, teils sogar bis 100 Jahre
  • Lebensweise: meist regungslos
  • Brutdauer: 90 Tage

Krokodilkaiman

Rund 90 Prozent ihres Lebens verbringen Krokodilkaimane nahezu regungslos – sei es in der Sonne am Ufer dösend oder im Wasser lauernd. Doch die Ruhe ist trügerisch. Nähert sich Beute, können sie blitzschnell zuschnappen. Im Wasser liegend sind sie dabei sehr gut getarnt. Nur die Augen und die weit vorne auf der Schnauze sitzenden Nasenlöcher ragen aus dem Wasser. Auf dem Speiseplan der Krokodile stehen Fische, Vögel, kleine Säugetiere usw.
Krokodilkaimane werden rund 2 Meter lang und wiegen etwa 60 Kilogramm. Ihre Heimat haben die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere in Mittel- und Südamerika. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit leben sie hier an unterschiedlichen Fließ- und Stillgewässern.


Nestwärme bestimmt das Geschlecht

Dank ihres besonderen Blutkreislaufs sind Krokodilkaimane in der Lage, bis zu einer Stunde lang zu tauchen, ohne zu atmen. Zudem können sie ihre Ohren und die Nase mit Klappen verschließen. Durch das Wasser gleiten sie beim Schwimmen mit kräftigen Schwanzschlägen fast geräuschlos. Wie alle Reptilien passen auch Krokodile ihre Körpertemperatur der Außentemperatur an und mögen es deshalb gern warm.
Krokodilkaimane erreichen ein hohes Alter von rund 60 Jahren, einige Tiere können sogar bis zu 100 Jahre alt werden. Die Jungtiere kommen nach einer Brutdauer von etwa 90 Tagen zur Welt. Die Mutter legt die Eier ins Nest, das sie vorher aus Pflanzen baut. Die beim Verrotten der Pflanzen entstehende Wärme bestimmt dabei das Geschlecht des Nachwuchses – bei mehr als 31° Celsius schlüpfen Männchen, ist es kälter, Weibchen.

 

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