Nandu

  • Verwandtschaft: Laufvögel → Nandus
  • Lebensraum: Pampa, Savanne
  • Ernährung: Gräser, Kräuter, Insekten
  • Lebenserwartung: bis 25 Jahre
  • Lebensweise: in Herden, zur Paarungszeit in kleineren Gruppen
  • Brutdauer: ca. 40 Tage, Männchen übernimmt das Brüten und Aufziehen der Jungtiere

Nandu

Nandus sind flugunfähige Laufvögel, die ihre Heimat in Südamerika haben. Hier leben sie in der Pampa und den Savannen von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Sie werden etwa 1,60 Meter groß und rund 25 Kilogramm schwer, wobei die Hähne die Hennen in Gewicht und Größe etwas übertreffen.
Mit ihren langen, kräftigen Beinen bringen es die Nandus auf Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h und können so bei Gefahr schnell flüchten. Ihre Flügel sind verkümmert, weshalb die Laufvögel nicht fliegen können, dienen beim schnellen Laufen aber dem Richtungswechsel. Nandus sind zudem gute Schwimmer.

Der Vater kümmert sich um die Küken

Die tagaktiven Nandus leben in Herden mit bis zu 50 Tiere. Während der Brutzeit spalten sie sich in kleinere Gruppen auf und ein Hahn lebt dann mit mehreren Hennen zusammen. Im Abstand von zwei bis vier Tagen legen die Hennen bis zu 20 Eier in ein vom Hahn vorbereitetes Nest. Die nächsten 40 Tage bebrütet das Männchen die Eier allein und übernimmt später auch allein die Führung der Jungtiere. Mit ihren Längsstreifen unterscheidet sich der Nachwuchs in der Zeichnung von den grau-gefiederten Erwachsenen.
Aufgrund von Bejagung und der Zerstörung ihres Lebensraumes nehmen die Bestände der Nandus ab und sie gelten als potenziell gefährdet.

 

 

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