Weißhandgibbons

  • Verwandtschaft: Affen → Gibbons
  • Lebensraum: Tieflandwälder
  • Ernährung: Früchte, Blätter, Knospen usw., aber auch Insekten und Vogeleier
  • Lebenserwartung: 25 Jahre
  • Tragzeit: 180 Tage

Weißhandgibbon

Ähnlich wie bei den Menschen reicht das Spektrum der Farbe des kurzen, feinen Fells der Weißhandgibbons von hellblond bis fast schwarz. Gemein ist allen Tieren jedoch die charakteristische Weißfärbung der Hand- und Fußrücken, der die Tiere auch ihren Namen zu verdanken haben. Ebenfalls charakteristisch sind die Territorialgesänge der Gibbons. In der Natur dienen diese dazu, das eigene Revier gegen fremde Artgenossen zu verteidigen. Diese akustische Markierung des Territoriums ist auch bei uns im Darwineum immer wieder zu hören. Zumeist singen die sehr sozialen Weißhandgibbons im Duett mit ihrem Partner. Hat sich ein Pärchen gefunden, bleibt dieses zumeist ein Leben lang zusammen.

Akrobaten des Regenwalds

Die Weißhandgibbons leben überwiegend auf Bäumen, auf denen sie sich sehr geschickt bewegen. Akrobatisch schwingen sie sich durch die Baumkronen und können große Distanzen scheinbar mühelos überbrücken. Die Tiere sind in ihrer Anatomie hochspezialisiert. Ihre verlagerten Schulterblätter und die verlängerten Schlüsselbeine machen ihre extrem langen Arme besonders beweglich. Es gibt keine anderen Primaten mit einer vergleichbaren Arm-Körper-Relation.
Die Weißhandgibbons können sich auch am Boden fortbewegen. Ihr zeitweise aufrechter Gang verbindet diese kleinen mit den großen Menschenaffen.
Ihre Heimat haben die Weißhandgibbons in den südostasiatischen Regenwäldern. Aufgrund der voranschreitenden Zerstörung ihres Lebensraums gehen die Bestände immer weiter zurück, wodurch die Art stark gefährdet ist.

 

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