Ausflugstipps in Warnemünde

Weißen Sandstrand und rauschende Ostseewellen findet man im Seebad Warnemünde - nur 15 km vom Rostocker Stadtzentrum entfernt. Genießen Sie den Ausblick über die einzigartige Küstenlinie vom Warnemünder Leuchtturm aus 36 Metern Höhe. Der kilometerweite Strand lädt zum Sonnenbaden, zu Strand- und Wassersportarten ein. Neben traditionsreichen Fischkuttern, von denen am Alten Strom fangfrischer Fischer verkauft wird, trifft man am Passagierkai auf die internationalen Kreuzfahrtschiffe. Maritime Großevents, wie die Warnemünder Woche und die Hanse Sail sind jährliche Veranstaltungshighlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Naturerlebnis pur hält die Rostocker Heide bereit. Der uralte Küstenwald östlich von Warnemünde, im Ortsteil Markgrafenheide gelegen, bietet mit seinem besonderen und gesunden Klima die besten Voraussetzungen für eine Erlebniswanderung oder ein Radtour.

Zoolights

Zoo Rostock

Im Zoo Rostock begegnen Sie 4.200 Tieren in 430 verschiedenen Arten aus aller Welt. Im Besten Zoo Europas reicht die tierische Vielfalt von kleinen Erdmännchen hin zu großen Gorillas.

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Leuchtturm Warnemünde

30,60 Meter hoch ist der Leuchtturm aus weiß glasierten Ziegelsteinen. Die Galerien des Turmes laden ein zum herrlichen Rundblick auf Warnemünde, die Ostsee, Strand und Hafeneinfahrt.

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Warnemünde

Teepott von Warnemünde

Der Teepott gilt als die bedeutendste Sehenswürdigkeit im Ortsteil Warnemünde von Rostock. Er steht neben dem Leuchtturm und der Strandpromenade als das Wahrzeichen des Seebades.

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Alter Strom und Mittelmole in Warnemünde

Die Straße „Am Strom“ ist Warnemündes beliebte Flaniermeile. Hier finden sich viele Geschäfte, Restaurants und Cafes. Die Mittelmole gegenüber lädt mit Fischmarkt ebenfalls zum Schlemmen und Beobachten ein.

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Stadtführungen und Hafenrundfahrten in Rostock und Warnemünde

Auf verschiedenen Stadtführungen oder bei gemütlichen Hafenrundfahrten erleben Sie Rostock und Warnemünde an Land oder vom Wasser aus.

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Heimatmuseum Warnemünde

Das Heimatmuseum in Warnemünde befindet sich in einem alten Fischerhaus, das 1767 gebaut wurde. Auf 240 m² wird unter anderem die Wohn- und Arbeitsweise der Warnemünder Fischer, Matrosen und Lotsen zum Ende des 19. Jahrhunderts gezeigt.

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Kirche Warnemünde

Die neogotische Kirche, die heute im Zentrum des Seebades steht, wurde zwischen 1866 und 1871 erbaut – damals noch am westlichen Ortsrand Warnemündes.

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Warnemünder Umgang

Warnemünder Umgang

Die Bronzeplastik in der Alexandrinenstraße in Warnemünde veranschaulicht eine bis in die heutige Zeit aufrecht erhaltene Tradition – den Warnemünder Umgang.

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Schiffsanläufe

Mehr als 40 Kreuzfahrtschiffe laufen Rostock Jahr für Jahr fast 200 Mal an. Damit ist der Kreuzfahrt in Warnemünde der größte in Deutschland. Wann Sie die Ozeanriesen bestaunen können, erfahren Sie hier.

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Ein beliebtes Ausflugsziel und Anziehungspunkt der Urlauber ist Warnemünde, ein Rostocker Stadtteil, der direkt an der Ostsee gelegen ist. Das Markenzeichen von Warnemünde ist der lange und breite Sandstrand. Relaxen im Strandkorb, Sandburgen bauen, Kiten, Surfen, ausgedehnte Spaziergänge im Sonnenschein oder mit Anblick der tosenden winterlichen Ostsee, der Hausstrand von Warnemünde bietet viele Reize. Der Charme des alten Fischerdorfes ist geprägt von Leuchttürmen, maritimen Häusern und dem typischen Hafenblick auf die farbenfrohen Fischkutter. Warnemündes gemütliche Cafés laden ein zum Verweilen und entlang der langen Seemole können die einfahrenden und ausfahrenden Schiffe begleitet werden.

Historische Anekdoten über Warnemünde

Der Warnow, die hier in die Ostsee mündet, verdankt Warnemünde seinen Namen. Bekannt ist das Ostseebad für seinen breiten Sandstrand, die malerische Kulisse des alten Fischerdorfes und den bedeutenden Kreuzfahrthafen. Um 1200 entstanden, blickt Warnemünde auf eine lange Geschichte zurück, in der sich viele witzige und interessante Anekdoten rund um das Seebad und seine Bewohner finden.

Westmole von Warnemünde

Die Warnemünder Westmole – gebaut, um die Küstenströmung Richtung Norden zu lenken und die Versandung der Hafeneinfahrt zu verringern. Westlich der Mole begünstigt sie die Anlagerung von Sand und führt zu einem seit Jahrhunderten andauernden Landzuwachs von weit über 450 m. Die eingelassenen vier Tore im Gemäuer der Warnemünder Westmole dienten als Sandtore. Durch sie hindurch schleppten die Warnemünderinnen Sand als Handelsgut zu den Booten nach Rostock oder als Ballast für Segelschiffe.

Kuhmaß der Warnemünder Gassen

In Warnemünde parallel zum Alten Strom, dem einstigen Abfluss der Warnow in die Ostsee, liegen zwei historische Häuserreihen – die „Vörreeg“, die Straße Am Strom und die „Achterreeg“, heute Alexandrinenstraße. Die Häuserzeile der „Vörreeg“ weist schmale Lücken auf, fünf kleine Querstraßen, plattdeutsch „Wuhrten“ und kleine Durchgänge, up Platt „Tüschen“, führen zwischen einzelnen Häusern hindurch. Die Warnemünder Fischer konnten, auf kurzem Wege zum Wasser, durch sie ihre Bootsmasten und Netze zu den Booten tragen. Von einfachen Holztüren verschlossen, aber für alle passierbar, mussten die schmalen „Tüschen“ wenigsten so breit wie eine magere Kuh sein.

Warnemünder Pflaster

Ein typisches Pflaster ziert die Fläche vor den Fischerhäusern im Ostssebad Warnemünde. Eingefasst von großen Findlingen wurden kleine, rundgeschliffene Steine vom Ostseestrand für die Pflasterung verwendet. Noch heute lassen sich historische Pflasterarbeiten auf einem Spaziergang durch Warnemünde finden.

Waschplatz von Warnemünde

Im Wasser des Alten Stromes wuschen die Warnemünder Frauen ihre Wäsche und hielten ihren „Klönsnak“ ab. Granitstufen führten zum Wasser hinab, wenige sind noch erhalten.

Kettenfähre zwischen Warnemünde und Markgrafenheide

In den Jahren von 1903 bis 1956 verkehrte eine Kettenfähre zwischen den Ufern von Warnemünde und Markgrafenheide. Sie wurde ein Opfer des Fortschritts.

Hausmarken von Warnemünde

Sie sind Überbleibsel aus dem 16. Jahrhundert, heute an Teilen des alten Kirchengestühls in der Kirche von Warnemünde zu finden, gehörten sie einst zu den Wohnhäusern der Warnemünder. Die Hausmarken kennzeichneten Eigentum und wurden für ein spezielles Losverfahren zweckentfremdet. Auf der Suche nach Freiwilligen für gemeinnützige Arbeit, lehrte die Erfahrung, dass sich niemand unaufgefordert melden würde, also wurden Helfer mittels der Hausmarken ausgelost. Geschickt wurden letztlich zumeist Kinder und Frauen.

Ostmole von Warnemünde

Viele Hände wirkten an der Entstehung der dritten Ostmole von Warnemünde mit. 1961 mit einer Länge von 531 m fertiggestellt, wurden 64.000 Tonnen Feldsteine verbaut. Baumaterialbeschaffung war im Ostseebad Warnemünde schon von je her ein kurioses Unterfangen. Mit ihren Booten, Forken, Zangen und Tauchern grasten die Warnemünder die Ostsee-Riffe vor Stoltera ab, um Steine zu bergen und diese schließlich zu verbauen. Für einen Molenbau eine eher ineffektive Vorgehensweise, so kreierte der findige Sozialismus die Kampagne – Feldsteine von den Äckern zu sammeln. Im Frühjahr 1958 wurde die Idee publik gemacht und im Spätsommer waren die landwirtschaftlichen Flächen steinfrei.

Warnemünder Waschzuberrennen

Ein Mitmach-Spektakel, das seit 1986 alljährlich im Juli auf dem Alten Strom begangen wird und viel Kreativität der Bastler fordert. Schwimmfähige Eigenkreationen buhlen um den begehrten Wanderpokal.

Strandkorb aus Warnemünde

Im Frühjahr 1882 baute der Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann einen einsitzigen Strandkorb, inspiriert vom Wunsch einer an Rheuma leidenden Dame, ihren Strandaufenthalt trotz kühlem Wind genießen zu können. Bartelmann entwickelte den ersten Korb weiter und baute den berühmten Zweisitzer mit Markise, Tischchen und Fußstützen, es entstand der Prototyp. Geflochten aus Weide und später aus Spanischem Rohr verkaufte er die Strandkörbe in seinem Haus Am Leuchtturm 10 in Warnemünde. Korbmacher Falck, einstiger Geselle Bartelmanns, modifizierte das Strandmöbel zum verstellbaren Zweilieger und wurde zum wohlhabenden Geschäftsmann. Er unterhielt in Rostock die größte Strandkorbfabrik Deutschlands.

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