Polarium

Im September 2018 eröffnet ist das Polarium das neueste Highlight im Zoo Rostock. Auf insgesamt 12.500 Quadratmetern ist ein lebendiges Museum entstanden, das den Eisbären und Pinguinen sowie zahlreichen Meeresbewohnern großzügige Anlagen mit viel Platz und Abwechslung bietet und die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise vom Nord- zum Südpol mitnimmt. Wissenswertes rund um die Tiere, ihre Gefährdung, ihre Lebensräume und vieles mehr ist im Polarium auf vielfältige Weise, multimedial und altersübergreifend aufgearbeitet und schafft Anreize, sich mit den Tieren und für den Natur- und Artenschutz zu begeistern und zu engagieren.

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Zu Besuch bei den Pinguinen

Die Expedition von Pol zu Pol beginnt im Zoo Rostock bei den Humboldpinguinen. Die Frackträger haben ihren Lebensraum am südlichen Polarkreis und weisen den Besucherinnen und Besuchern den Weg in das Polarium.

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Auge in Auge mit den Eisbären

Im Polarium erleben Sie den König der Arktis aus nächster Nähe – beim Durchstreifen der weitläufigen Tundralandschaft oder beim Schwimmen und Tauchen.

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Auf arktischem Terrain in den Eiswelten

In den Eiswelten des Polariums bringen wir Ihnen die Eisbären, ihre Lebensweise, ihren überraschend vielfältigen Lebensraum uvm. näher. Große Eisberge und Projektionen nehmen Sie mit auf eine Reise in die Arktis.

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Abtauchen in den Meereswelten

In den Meereswelten tauchen die Besucherinnen und Besucher in das mystische Unterwasserreich unserer Erde ab.

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Polar Bears International

Der Rostocker Zoo ist stolz auf die seit Mai 2017 bestehende Kooperation mit Polar Bears International (PBI).

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Zu Besuch bei den Pinguinen

Die Reise zum Nordpol beginnt auf der Südhalbkugel bei den Humboldpinguinen. Ihre Anlage ist dem Lebensraum der Vögel an der südamerikanischen Pazifikküste nachempfunden und bietet auf insgesamt 850 Quadratmetern viel Platz. Ausgiebig tauchen und schwimmen können die Humboldtpinguine in ihrem großzügigen Wasserbecken. Durch große Sichtscheiben können die Besucherinnen und Besuchern sie hier auch unter Wasser beobachten.

Verschiedene Schautafeln geben Einblicke in das Leben der Pinguine und zeigen ihre Besonderheiten – von der Fähigkeit, Salzwasser zu trinken über die Möglichkeit unter Wasser den Turbo einzuschalten hin zur Anpassung an ihren Lebensraum am kalten Humboldtstrom. ...mehr »

Auge in Auge mit den Eisbären

Eine weitläufige Tundralandschaft erstreckt sich dort, wo einst die historische Bärenburg ihren Platz hatte. Während auf dieser insgesamt 34 Nachzuchten bei den Eisbären zu verzeichnen waren, wurde mit dem Polarium der Grundstein gelegt, um an die Zuchterfolge anzuknüpfen und hier künftig viele jungen Eisbären heranwachsen zu sehen. Auf ihren Anlagen haben die Eisbären viel Platz – zum Spielen und Toben, zum Schwimmen und Tauchen, zum Ruhen und Zurückziehen und vieles mehr. 3.600 Quadratmeter mit mehr als 400 Quadratmetern Wasserfläche stehen den Tieren zur Verfügung. Gestalterisch orientiert sich die Anlage an der Hudson Bay. Über große Sichtscheiben können die Besucherinnen und Besucher auch die Eisbären unter Wasser beobachten. Viele besondere Einblicke auf die Anlagen lassen die Könige der Arktis in scheinbar greifbare Nähe rücken und machen deutlich, wie imposant diese einmaligen Tiere sind. Das Polarium ist das Zuhause für drei junge Eisbären. Hier leben Akiak, Noria und Sizzel und fühlen sich sichtlich wohl. ...mehr »

Auf arktischem Terrain in den Eiswelten

Eisbären sind bedroht. Wichtigster Grund für den starken Rückgang der Bestände ist das Schwinden ihres Lebensraumes. In den Eiswelten werden die Lebensweise der Eisbären und ihr arktischer Lebensraum näher beleuchtet. Eisberge ragen im Besucherzentrum empor und versetzen die Gäste zusammen mit einer imposanten Projektion in die Arktis. Hier erfahren die Besucherinnen und Besucher auf anschauliche Weise, wie die Eisbären an ihren unwirtlichen Lebensraum angepasst sind, was auf ihrem Speiseplan steht, in welchen Ausmaß das Meereis zurückgeht und vieles mehr. Eine spezielle Kinderebene gibt den jungen Zoofreunden die Möglichkeit, sich der Thematik auf spielerische Weise zu nähern. In den Eiswelten können sie das Gebiss eines Eisbären befühlen, Unterschlupf in einer gemütlichen Schneehöhle suchen und hier spannenden Geschichten lauschen oder sich im Weitsprung mit den Eisbären messen. Faszinierende Einblicke auf die Anlagen der Eisbären gibt es auch. Über große Scheiben schauen die Besucherinnen und Besucher Akiak, Noria und Sizzel beim ins Wasser springen, Tauchen und Spielen zu und stehen den Tieren vis-à-vis gegenüber.

Abtauchen in den Meereswelten

In den Meereswelten tauchen die Besucherinnen und Besucher in das mystische Unterwasserreich unserer Erde ab. Hier leben zahlreiche Quallen, ein Krake, Muränen, Feuerfische und viele andere spannende Arten. Auch Europas größter Quallenkreisel hat hier seinen Platz gefunden. In ruhiger Atmosphäre können die Besucherinnen und Besucher dem gemächlichen Treiben der Meeresbewohner folgen. Eine weitere Besonderheit der Meereswelten ist der Jellyfishplanet – das freistehende Kugelaquarium mit umlaufendem Wasser beherbergt ebenfalls Quallen und zieht die Gäste in seinen Bann. Der aquaristische Teil des Polariums schafft die Verbindung zwischen dem Nord- und dem Südpol. Bewundernswerte Tiere zeigen hier, mit welcher Artenvielfalt die Meere und Ozeane aufwarten können.

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Polar Bears International

Der Rostocker Zoo ist stolz auf die seit Mai 2017 bestehende Kooperation mit Polar Bears International (PBI).
PBI ist eine Artenschutzorganisation, die sich dem Schutz der Eisbären und dem Erhalt ihres Lebensraumes, der Arktis verschrieben hat. Das PBI-Team besteht aus vielen Freiwilligen, Wissenschaftlern und Naturschützern, die die Vision verfolgen, das langfristige Überleben der Eisbären in ihrer Heimat zu sichern. Als Arctic Ambassador Center unterstützt der  Zoo Rostock, gemeinsam mit vielen anderen wissenschaftlichen, musealen und zoologischen Einrichtungen, PBI in der  Aufklärung der Öffentlichkeit über  die klimatischen Zusammenhänge und die Gefährdung von  Eisbär und  Arktis. Die Arbeit von PBI ist von ideellem und finanziellem Engagement abhängig. Es ist immer noch möglich, die Eisbären und das arktische Meereis zu retten, aber nur mit Hilfe aus der ganzen Welt und einer großen Beteiligung an den Bemühungen, die Treibhausgasemissionen deutlich zu senken. Das Bewusstsein der Menschheit für die reale und deutliche Bedrohung durch den Klimawandel zu schärfen, ist Ziel von PBI.

www.polarbearsinternational.org